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Einführung

Einführung

Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen, haben häufig Bürgerkrieg, Verfolgung und Gewalt erlebt, ein großer Teil von ihnen leidet an psychisch reaktiven Traumafolgestörungen, die im Asylverfahren nur unzureichend bemerkt werden. Die Betroffenen werden dann nicht als besonders schutzbedürftig eingestuft.

Die Abklärung ihrer Erkrankungen erfordert spezifische Kenntnisse, da Traumatisierungen wegen ihrer inneren Abkapselung sowie wegen des fragmentarischen Charakters traumatischer Erinnerung und des Vermeidungsverhalten Traumatisierter oft nur schwer ausreichend wahrzunehmen sind.

Untersucher sollten entsprechend fortgebildet sein, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die kulturspezifischen und rechtlichen Besonderheiten kennen und gegebenenfalls auch ihre eigene „trauma history“ bearbeitet haben.

Wir, eine überregionale Gruppe erfahrener GutachterInnen (Arbeitsgruppe SBPM), haben zu diesem Zweck Gutachtenstandards formuliert, ein Fortbildungscurriculum entwickelt und in Zusammenarbeit mit den Kammern für Ärzte und Psychologen bundesweit zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen für KollegInnen durchgeführt.

Download "Standards zur Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen (in aufenthaltsrechtlichen Verfahren)"

Wir stellen Ihnen auf dieser Website Fortbildungsinformationen, Materialien und Literatur zur Verfügung. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an hwgierlichs @ t-online . de oder f.haenel @ bzfo . de (siehe Mitglieder).